Das Lied von der Insel

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Gustav Mahler beglückte uns mit dem «Lied von der Erde». Die Glarner Musikschule kriegt zum 50. Geburtstag das «Lied von der Insel»: ein Geschenk von David Beglinger, Lehrperson für Schlagzeug und Gesang an der Glarner Musikschule. Als Klangquellen dienten verschiedene Geräusche des Hauses Insel sowie u.a. Ausschnitte eines alten Tonbandes aus dem Jahre 1986: eine Orchesterprobe des Kinderchors im Saal der Musikschule.

Text und Musik David Beglinger

Zum Jubiläum des 50-jährigen Bestehens der Glarner Musikschule

1.Strophe

Ich ligg bewegislos im Wasser, da am Strand. Sie gaht uf d’Chnüü, suächt minä Puls nimmt mi ar Hand. Sie schiint ganz älei uf derä Inslä z’sii. Schleift mi dur Ihrä Gartä, Bäum und jungem Gmüäs verbii.

2. Strophe

Ich schlotterä sie red mr zuä, pflegt mi am Bettrand Frag wonibi hald we im Film und speter nach mim Gwand. Verzell vum niämeh stillä Meer nu nuch vu Wällä Mä Schupf vu hindä ab dr Klippä bi r’Kapällä.

Bridge

Hami trüllt i dr Luft zum luägä wer sie isch. Häd mr dur d’Dämmrig nachägrüäft, dass sie de Einzig isch. Dänn plötzli stoppt dr Füü churz minä Fall. Luäg dur z’Ziitfänschter i dr alti Saal. Sit zwei Jahrhundert wird det Musig gmacht. Gsih Mänschä tanzä i derä Mozartnacht. Im Hindergrund brännt d’Stadt gad liächtürlo. Tauch dänn i ds Ozeanszenario.

Refrain

Dich trännt nur ä Bach vum nä Meer us Freud. Und nur ä Brugg det drüber füährt mich i diis Land. Du bisch än Inslä usmä Stärn wo nüd am Himmel staht. Will du da liisch, wonä nüüi Wält afat. Dich trännt nur ä Bach vum nä Meer us Freud. Und nur ä Brugg det drüber füährt mich i diis Land. Du bisch än Inslä usmä Stärn wo nüd am Himmel staht. Will du da liisch, wonä nüüi Wält afat.

3. Strophe

Ich frag mini Retteri wo miis altä Läbä isch. Sie seit s’wär weiser wänn Dich um z nüüä kümmrä würsch. Legg minä Chopf uf d’Sittä luäg uf z’Meer zum Fänschter us. Gsii plötzli Chind mit Instrumänt im Gartä vorem Huus.

4. Strophe

Ich frag verwirrt wer häds dr gschängt, sinds dini Chind. Sie lächlet, leit mir d Masgä a, seit: We mäs ninnt. Dänn schiäbt si z Piano a mis Bett und macht mr Muät. Statt Suurstoff nämmli, laht sie Musig i mis Blut.

Bridge

Hami trüllt i dr Luft zum luägä wer sie isch. Häd mr dur d’Dämmrig nachägrüäft, dass sie de Einzig isch. Dänn plötzli stoppt dr Füü churz minä Fall. Luäg dur z’Ziitfänschter i dr alti Saal. Sit zwei Jahrhundert wird det Musig gmacht. Gsih Mänschä tanzä i derä Mozartnacht. Im Hindergrund brännt d’Stadt gad liächtürlo. Tauch dänn i ds Ozeanszenario.

Refrain

Dich trännt nur ä Bach vum nä Meer us Freud. Und nur ä Brugg det drüber füährt mich i diis Land. Du bisch än Inslä usmä Stärn wo nüd am Himmel staht. Will du da liisch, wonä nüüi Wält afat. Dich trännt nur ä Bach vum nä Meer us Freud. Und nur ä Brugg det drüber füährt mich i diis Land. Du bisch än Inslä usmä Stärn wo nüd am Himmel staht. Will du da liisch, wonä nüüi Wält afat.

Refrain

Dich trännt nur ä Bach vum nä Meer us Freud. Und nur ä Brugg det drüber füährt mich i diis Land. Du bisch än Inslä usmä Stärn wo nüd am Himmel staht. Will du da liisch, wonä nüüi Wält afat. Dich trännt nur ä Bach vum nä Meer us Freud. Und nur ä Brugg det drüber füährt mich i diis Land. Du bisch än Inslä usmä Stärn wo nüd am Himmel staht. Will du da liisch, wonä nüüi Wält afat.

© David Beglinger, Mollis 2021 Alle Rechte vorbehalten

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